Hängematten baumschonend im Garten anbringen

Hängematten sind beliebt, weil sie dem Benutzer das Gefühl geben zu schweben, außerdem sind sie leicht und damit auch gut an den Einsatzort zu transportieren. Will man sie nicht im Haus, sondern im Garten einsetzen, stellen sich mehrere Möglichkeiten dar, die auch dem Gebot der „Baumschonung“ folgen.

Zum einen kann man natürlich eine Konstruktion wählen, bei der man die Matte in ein Gestell einhängt. So ist sie stabil angebracht, der Schwebe-Effekt bleibt erhalten und kein Baum muss mit seiner Rinde für das Liegevergnügen herhalten. Es gibt diese Gestelle in Stahl, Rattan und Weide, so dass eine optische Anpassung an den Charakter des Gartens leicht fällt.

Mein Freund, der Baum

Wenn man diese Lösung nicht anstrebt, wäre eine Möglichkeit, einen Schutz an den Stämmen anzubringen, die die Hängematte halten. Ähnlich wie bei den aktuell zum Balancieren viel benutzten Slacklines wird der Baum mit einer Art Manschette umhüllt und so vor Abrieb geschützt. Dabei ist natürlich auch das Gewicht der Person, die die Matte nutzt ein wichtiger Faktor. Denn Kinder hinterlassen sicher weniger Abriebspuren an einem Baum als ein 100kg schwerer Erwachsener.

Befestigung an Pfählen

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Pfähle zu verankern, an denen man die Hängematte befestigt. Diese können zum Winter entnommen und so vor witterungsbedingter Schädigung geschützt werden – bis zum nächsten sommerlichen Einsatz. Dies ist eine Möglichkeit, die mehr Flexibilität zulässt aber auch die Bäume komplett unangetastet lässt. Nachteil ist jedoch die mitunter aufwändige Verankerung im Boden, denn um die Pfähle belastbar zu machen, müssen sie ausreichend tief im Boden versenkt werden.

Eine weitere Möglichkeit besteht in einer Aufhängung an Haken, die an der Terrassenwand befestigt werden. Damit „baumelt“ der Benutzer nah am Haus, hat sozusagen kurze Wege, wenn er ein Getränk oder anderen Zubehör für die perfekte Entspannung benötigt.

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