Netzhängematten – Relaxen wie in Mittelamerika

In der heutigen kurzlebigen Gesellschaft wird der Alltag immer hektischer und der Urlaub scheint weit weg. netzhaengematteDoch es gibt auch Möglichkeiten zu Hause richtig zu entspannen und sich den Urlaub in die eigenen vier Wände zu holen. Eine gute Variante bietet eine Netzhängematte. Aber was ist eine Netzhängematte und wo kommt sie her?

Die Geschichte der Hängematte

Seinen Ursprung hat dieses ungewöhnliche Möbelstück in Haiti, wo es von den Taínos als Schlafstätte benutzt wurde. Von diesem Volk stammt der Begriff „hamáka“, was übersetzt Schlafnetz bedeutet. 1492 fand Kolumbus bei der Entdeckung Amerikas ebenfalls dieses Geflecht vor und brachte es nach Europa.

Material und Herstellung

netzhaengematte-mayaDie klassische Netzhängematte setzt sich aus vielen dünnen, geflochtenen Baumwollfäden zusammen. Dadurch entsteht ein knotenfreies, sehr feinmaschiges Gewebe. Dieses kann aufgrund einer gleichmäßigen Verteilung große Lasten tragen und ermöglicht es, zu relaxen wie in Kuba.

Eine alternative Methode zur Herstellung von Netzhängematten ist die Verwendung eines dickeren Fadens und das Knüpfen des Schotsteks, eines besonderen Knotens. Hierbei steht der Komfort in Relation zur Knotenstärke und der Maschendichte.

Hängematten in Handarbeit

Selbst bei den gängigen modernen Produktionsweisen wird bei Hängematten viel Wert auf Handarbeit gelegt, da diese Art der Herstellung die besten Ergebnisse erzielt. Die Herstellung findet meist innerhalb von Gruppen statt und dauert ca. ein bis zwei Tage. Doch diese Arbeit lohnt sich: Eine Netzhängematte bietet eine sehr gute Gelegenheit, sich zu erholen und der Seele eine Pause zu gönnen.

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