Wie rückenfreundlich ist eine Hängematte?

Hängematten bieten einen wunderbaren Ort zum Entspannen, ob zwischendurch oder als permanentes Nachtlager. Im Allgemeinen werden Hängematten jedoch als schlecht für den Rücken angesehen. Viele meinen dies bestätigen zu können, da beim Liegen in der Hängematte der Rücken automatisch gekrümmt wird und so schon nach kurzer Zeit zu Beschwerden führen kann. Doch weit gefehlt: Die Probleme entstehen, wie so oft, durch die falsche Handhabung.

Die richtige Position

Die Hängematte ist nicht wie ein herkömmliches Bett, welches der Länge nach genutzt wird. Die Liegeposition ist stattdessen diagonal oder quer, auf diese Weise wird der Rücken nicht so stark gekrümmt, sondern wird sogar entlastet. Natürlich können auch andere Positionen ausprobiert werden, solange keine Beschwerden auftreten, der Rücken also gerade bleibt, oder Bekanntschaft mit dem Boden gemacht wird, ist nichts dagegen einzuwenden.

Dabei sollten jedoch die Hinweise zur Aufhängung beachtet werden, denn sie darf nicht zu locker, aber auch nicht zu straff gespannt sein. Außerdem muss auch die Größe stimmen, Hängematten müssen mindestens so breit sein wie der eigene Körper lang ist, damit überhaupt erst die Möglichkeit besteht quer oder diagonal darin zu liegen.

Hängematten mit Stab

In diesem Fall ist das Ganze etwas anders: Da die Hängematte durch die Stäbe gestrafft wird, ist das diagonale Liegen nicht mehr nötig, der Rücken wird auch so ausreichend gestützt. Hier ist es eher so, dass das Risiko aus der Hängematte hinauszufallen durch eine diagonale Position erhöht wird.

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